Virenschutzprogramm: Kostenlos oder Kostenpflichtig?

Bei der Auswahl eines guten Antivirenprogramms kommt es selbstverständlich in erster Linie darauf an, dass die Datenbanken des entsprechenden Anbieters immer auf dem aktuellen Stand sind; dies kann man im Internet überprüfen, sodass auch „neue Bedrohungen“ keine Gefahr mehr darstellen. Außerdem kommt es natürlich auf den Funktionsumfang an, den das Programm bietet, zum Beispiel den Schutz vor infektiösen E-Mails oder der Scan von Links im Webbrowser. Doch ist ein kostenpflichtiges Programm wirklich notwendig? Unsere Erfahrung zeigt, dass kostenpflichtige Programme im Test zwar nicht unbedingt immer besser Ergebnisse liefern, jedoch dafür einen größeren Bereich abdecken, der von der Antivirussoftware geschützt wird – wie eben bereits erwähnt.

Ist man Privatnutzer und die Sicherheit kann auch durch ausreichendes Nachdenken und Abwägen gewährleistet werden, so kann man sich zum Beispiel auch für die kostenfreie Variante entscheiden. Legt man allerdings besonderen Wert auf die Sicherheit oder betreibt ein Geschäft, für den die Dateien auf dem Computer unabdingbar sind, so lohnt sich der Kauf eines Antivirenprogramms vielleicht. Viele gängige Varianten kosten gerade einmal 20 Euro im Jahr – das sind 1,60 Euro im Monat, und wir finden, so viel sollte Sicherheit eigentlich jedem Wert sein.